Rationale Funktionen Definitionsmenge

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Bei Zahlbrüchen hast du kennengelernt, dass der Nenner des Bruches nie 0 sein darf. Dies gilt natürlilch auch weiterhin. Bei den gebrochen-rationalen Funktionen steht natürllich keine 0 explizit im Nenner, aber es gibt Terme, die den Wert 0 annehmen können. Dies darf nicht geschehen. Daher müssen wir die x-Werte, die zum Termwert 0 im Nenner führen, ausschließen.

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Der Nenner eines Bruches darf nie den Wert Null annehmen darf. Daher darf man für x keine Werte einsetzen, dass das Nennerpolynom h(x) = b_nx^n+b_{n-1}x^{n-1}+ ... + b_1 x+b_0 = 0 ist.

Die Nullstellen des Nennerpolynoms werden als Definitionslücken bezeichnet.

Die Definitionsmenge der gebrochen-rationalen Funktion  f mit  f(x) = \frac{g(x)}{h(x)} ist die Menge der reellen Zahlen ohne die Nullstellen des Nennerpolynoms h(x).

 D = R \ \begin{Bmatrix} x & |h(x)=0 \end{Bmatrix}


Beispiele:

Die Funktion

1. f:x\rightarrow \frac{x-2}{x^2-1} hat, da sich der Nenner x^2-1=(x+1)(x-1) umformen lässt, die Definitionslücken  x = -1 und  x = 1, also ist  D = R\\begin{Bmatrix} -1; & 1 \end{Bmatrix}.

2. f:x\rightarrow \frac{x-2}{x^2-2x+1} hat, da sich der Nenner x^2-2x+1=(x-1)^2 umformen lässt, die Definitionslücke  x = 1, also ist  D = R\\begin{Bmatrix} 1 \end{Bmatrix}.

3. f:x\rightarrow \frac{x^2-2}{x^3-x^2-2x} hat, da sich der Nenner x^3-x^2-2x=x(x+1)(x-2) umformen lässt, die Definitionslücken  x = -1, x=0 und  x = 2, also ist  D = R\\begin{Bmatrix} -1; 0; 2 \end{Bmatrix}.


Stift.gif   Aufgabe

Ordne die Definitionsmengen und die angegebenen Funktionen  f: x \rightarrow f(x) richtig zu!

f(x) = \frac{2x}{x-12} D = R \{12}
f(x) = \frac{2}{2x-6} D = R \{3}
f(x) = \frac{x^2-2x}{x^2-1} D = R \{-1;1}
f(x) = \frac{x^3-2x+1}{x^2-3x+2} D = R \{1;2}
f(x) = \frac{x^2-2x}{x^2-64} D = R \{-8;8}
f(x) = \frac{x^2-2x}{x^2+64} D = R